Grundlagen
Server Installation
Der Hytale-Server kann auf jedem Gerät ausgeführt werden, das mindestens 4 GB Arbeitsspeicher und Java 25 unterstützt. Sowohl x64- als auch arm64-Architekturen werden unterstützt.
Wir empfehlen, die RAM- und CPU-Auslastung während des Serverbetriebs zu überwachen, um den typischen Ressourcenverbrauch für eure Spielerzahl und euren Spielstil zu verstehen – der Ressourcenbedarf hängt stark vom Spielerverhalten ab.
Java 25 installieren
Für die Installation von Java 25 empfehlen wir Adoptium
Stelle nach der Installation sicher, dass die Java Version korrekt ist:
java --versionErwartete Ausgabe:openjdk 25.0.1 2025-10-21 LTS
OpenJDK Runtime Environment Temurin-25.0.1+8 (build 25.0.1+8-LTS)
OpenJDK 64-Bit Server VM Temurin-25.0.1+8 (build 25.0.1+8-LTS, mixed mode, sharing)
Im nächsten Abschnitt geht es um die Server-Dateien.
Netzwerkeinrichtung
Für die Datenübermittlung nutzt Hytale das QUIC Protokoll, welches über UDP läuft.
Portweiterleitung
Der Standardport vom Hytale Gameserver ist 5520.
Dieser kann wie folgt geändert werden beim Starten des Servers:
java -jar HytaleServer.jar --assets Assets.zip --bind 0.0.0.0:25565Insofern du einen Hostnamen definierst und der Hytale-Server bei dir auf dem externen Server mit dem Standartport läuft, kannst du einfach domain.tld ohne :Port zum Verbinden nutzen.
Firewall
Folgende Firewall-Einstellungen sollten vorgenommen werden, damit Spieler auf den Server verbinden können:
Windows Defender Firewall
New-NetFirewallRule -DisplayName "Hytale Server" -Direction Inbound -Protocol UDP -LocalPort 5520 -Action Allow
Linux (iptables):
sudo iptables -A INPUT -p udp --dport 5520 -j ACCEPT
Linux (ufw):
sudo ufw allow 5520/udpQUIC kommt in den meisten Fällen gut mit NAT-Traversal zurecht. Falls Spieler Verbindungsprobleme haben:
- Stelle sicher, dass die Portweiterleitung explizit für UDP eingerichtet ist, nicht für TCP
- Symmetrische NAT-Konfigurationen können Probleme verursachen – in diesem Fall ggf. einen VPS oder dedizierten Server nutzen
- Spieler hinter Carrier-Grade-NAT (häufig bei Mobilfunknetzen) sollten als Clients in der Regel problemlos verbinden können