Hier sind alle Infos aus dem Hytale QnA zusammengefasst:
Modding und Erweiterbarkeit
- Mods werden über Plattformen wie CurseForge und Modrinth entdeckt, eine direkte Integration ins Spiel ist geplant.
- Nach dem Release kann die Server-Dokumentation öffentlich eingesehen und der Quellcode durchsucht werden, anfangs wird die Doku aber noch lückenhaft sein.
- Visuelle Scripting-Systeme ersetzen klassische Kommandoblöcke und machen Modding zugänglicher.
- Modifizierte Server-Plugins laden keine fremde Codes aus dem Internet, sondern nur Konfigurationen und Assets; Remote-Code-Execution-Exploits werden verhindert.
- Hot-Reload für die meisten Asset-Typen wird unterstützt, Tutorials für Modding kommen mit Partnern.
- Für Mods und Assetpacks gibt es derzeit keine offizielle Monetarisierung – das läuft über Community-Plattformen.
- Beim Start sind keine Redstone-ähnlichen Automatisierungssysteme dabei, könnten aber per Mod ergänzt werden.
- Mods können fast das gesamte Spielsystem verändern – von NPCs über Waffen bis zur Welt.
- Ingame-Tools und JSON-Dateien reichen für einfache Modifikationen (Items, NPCs, Rezepte); Java-Kenntnisse sind oft nicht nötig.
- Es ist möglich, eigene Karten und Biome zu erstellen, komplett ohne Java-Code.
- Mods, Server und Custom-Content sind für jeden frei und offen nutzbar, keine Partnerschaft oder Paywall, Standard-Edition genügt.
Server und Multiplayer
- Dedizierte Server sind ab dem ersten Tag verfügbar und können selbst gehostet oder über Anbieter wie Nitrado genutzt werden.
- Die Linux-Serverdateien sind zum Start verfügbar und laufen auf jeder Plattform mit Java 25.
- Man kann den Server nach Release als „Shared Source“ mit Kommentaren durchsuchen und modifizieren, ohne Obfuskation.
- Server können theoretisch sehr viele Spieler unterstützen, Performance hängt von Hardware und Einstellungen ab; genaue Zahlen fehlen noch.
- Jeder eigene Welt besitzt einen Hauptthread, Aufgaben können parallel ausgeführt werden.
- Server-Plugins können Datenbanken und APIs nutzen sowie HTTP-Requests machen – quasi alles, was mit Java möglich ist.
- Im Multiplayer kontrolliert der Server die Spieler-Avatare, eigene Modelle sind nicht vorgesehen.
- Singleplayer ist auch komplett offline und ohne Internetverbindung möglich.
- Einstieg auf Server erfolgt derzeit per IP-Adresse, später kommt eine Server-Discovery-Funktion.
Spielsysteme und Gameplay
- Ein Hungersystem gibt es nicht, stattdessen Ausdauer; ein Hunger-System kann per Mod hinzugefügt werden.
- „Status Effects“-System erlaubt Buffs und Debuffs; HUD und UI können mit dem Custom-UI-System erweitert werden.
- Die Hitboxen sind in Sub-Hitboxen unterteilt (z.B. Monsterhunter-Style); das System wird weiter ausgebaut, besonders für Bosskämpfe.
- Begegnungen zwischen Entitäten stoppen, wenn sie aus Render-Distanz verschwinden, um RAM zu sparen.
- Spieler sind standardmäßig Menschen, mit Model-Change-Funktion können Rassen im Kreativmodus geändert werden.
- Technisch gibt es keine Unterschiede zwischen „Adventure“ und „Exploration“-Modus.
- Transformationen (wie in Trailern) gibt es als Spaß-Potions, weitere Funktionen könnten per Mod dazukommen.
- Es gibt ein ausgefeiltes NPC-System; Gruppen, Herden und individuelle Verhaltensweisen sind konfigurierbar.
- Die Weltgeneration basiert auf Zonen und wird noch ausführlich im Blog erklärt werden.
- Seed-System für Weltgenerierung wie bei Minecraft/Terraria ist vorhanden.
- BlockBench-Plugin wird unterstützt und kommt ggf. sogar vor Game-Release.
- .obj-Dateien werden nicht direkt unterstützt, stattdessen wird das eigene .blockymodel-Format verwendet.
- Gradient-Coloring kann per Tint-Einstellung in den Chunks angepasst werden.
- Es gibt ein komplexes Prefab-System für Bauvorlagen und einen Editor dazu.
- Es gibt Machinima-Tools fürs Erstellen von Cinematics direkt im Spiel.
Technik und Plattformen
- Hytale nutzt aktuell OpenGL 3.3 für Kompatibilität mit Mac, ein Wechsel zu Vulkan/Metal ist optional.
- Java 21 ist aktuell Mindestanforderung, ausgeliefert wird mit Java 25 JVM.
- Mac und Linux werden unterstützt – Mac-Port kommt nach dem Release, Linux läuft vielleicht direkt.
- Mindest-Systemanforderungen stehen noch nicht fest, Ziel ist aber, auch für günstige Hardware zugänglich zu sein.
- QUIC ist das einzige unterstützte Protokoll für Serverkommunikation.
- Optifine-ähnliche Optimierungen sind Teil des Engineering-Teams; Sodium-Entwickler ist dabei.
Community, Dokumentation und Support
- Öffentliche Gitbook-Dokumentation und Quellcode-Durchsicht geplant; anfangs wenig gepflegt, aber es wird daran gearbeitet.
- Dokumentation zum Server-API folgt nach Launch schnell mit Shared Server Source.
- Tutorials und Einsteigerhilfen für Modding sind fest eingeplant, auch für Anfänger.
- Community-Foren und Server dürfen ohne vorherige Lizenz oder Verträge erstellt werden, man muss nur den EULA akzeptieren.
- Keine offiziellen P2W-Elemente, Kosmetiks sind Edition-exklusiv, später gibt's günstige Mini-Packs und viele kostenlose Skins, keine Paywall, keine Monetarisierungs-Albtraum.
- Die Entwickler planen, häufig zu updaten – Bugfixes und Balancing werden nach Community-Feedback priorisiert.
Entwickler und Philosophie
- Hauptmotivation für Hytale ist, kreative Limitierungen zu überwinden und eine spielerfreundliche, offene Plattform zu bieten.
- Die Base-Game-Experience steht im Vordergrund, Modding soll darauf aufbauen, nicht ersetzen.
- Team ist aktuell im Hiring-Freeze, nach Launch werden neue Stellen eventuell ausgeschrieben.
- Ziel ist, langfristig ein faires und kreatives Ökosystem zu schaffen, das Community-Feedback ernst nimmt und die Entwicklung zusammen mit den Spielern weiterführt.